Die Berichte aus dem Jahr 2014/2015

Großes Schulfest zum Trialog der Kulturen

Am 21. Juli feierten wir auf unserem Schulgelände ein Fest zum Trialog der Kulturen.
Wenn Sie auf das Bild des Artikels der Saarbrücker Zeitung vom Freitag, 24.07.2015 klicken, wird er in einer lesbaren Größe angezeigt:

Artikel Schulfest

Treffen mit Sören Meng auf dem Neunkircher Rathaus

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Bevor die Klasse 9Ha ihren Abschluss in der Tasche hat, gab es den letzten Baustein zum Projekt „Unsere Stadt“. Dazu gehörte ein Gang über den Hüttenberg mit Besichtigung der Baustelle am ehemaligen Bürgerhaus und ein letzter Blick vom Rathausdach. Herr Sören Meng hat sich die Zeit genommen, die Schüler dabei persönlich zu begleiten. Zum Abschluss erhielten alle ein Geschenk, die CD mit Liedern vom Musical „Stumm“ mitsamt Broschüre. Viele gute Wünsche für den weiteren Lebensweg der Schüler, umgekehrt natürlich auch für Herrn Meng rundeten das Treffen ab. Bis bald…

Klasse 9Ha beim Bundestagsabgeordneten Alex Funk

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Eine solche Gelegenheit muss man einfach nutzen. Am 25. Juni war hoher Besuch bei der Wanderausstellung des deutschen Bundestages im
Saar-Park-Center. Die Schüler hatten zuvor im Unterricht das Thema Bundestag bearbeitet und so passte die Ausstellung prima dazu, besonders wenn ein Politiker „live“ befragt werden kann.

Abschlussfahrt der Klasse 9Ha

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Frankfurt oder „Mainhattan“ war Ziel der Klassenfahrt am 1. und 2. Juni 2015. Faszinierend der Anblick der Wolkenkratzer, der riesigen Echsenskelette im Senckenbergmuseum oder tolle Shoppingmöglichkeiten auf der „Zeil“.
Beeindruckend waren auch die Fahrten mit der U-Bahn, dem Doppeldeckerbus durch die Innenstadt oder mit einem Schiff auf dem Main. Das gemeinsame Erleben kurz vor Ende der Schulzeit wird jedem Schüler positiv in Erinnerung bleiben. Im Smartphone-Zeitalter wurden natürlich zahlreiche Photos gemacht. Diese sind sicherlich an viele „Daheimgebliebene“ verschickt worden. Neugierig geworden?

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Klassen 5a und 7c besuchen Synagoge in Saarbrücken

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„Jeder Mensch ist bei uns in der Synagoge herzlich willkommen“ so begrüßt uns der Kantor der Synagogengemeinde in Saarbrücken, Benjamin Chait.
38 Mädchen und Jungen haben sich mit Ihren Klassenlehrern und Schulseelsorger Philipp Spang auf den Weg nach Saarbrücken gemacht. Nun wartet die Gruppe gespannt, was sie in den kommenden 1,5 Stunden in dem Gebäude am Beethovenplatz erwartet. „Ich werde keinen Vortrag halten, sondern erwarte, dass ihr viele Fragen stellt“, beschreibt Kantor Chait sein Programm. Dann geht es auch schon ans Eingemachte und alle wichtigen Themen und Fragen rund um die Religion des Judentums, jüdisches Leben und die Gemeinde in Saarbrücken kommen zur Sprache. Woher weiß ich, dass ich Jude bin? Was dürfen Juden essen und was nicht? Was ist der Sabbat und warum gibt es ihn? Wie viele Ge- und Verbote gibt es im Judentum? Was passiert bei einer Bar Mizwa und was bei einer Bat Mizwa? Wie viele Menschen gehören zur Gemeinde?
Dann ruft Kantor Chait uns noch einmal zur Bewegung auf: „Wollt ihr wissen, wo die Thora Rollen stehen?“ – Natürlich wollen wir. Also geht es vor die Bima (das Vorlesepult für die Thorarollen) zum großen Thora-Schrank. Beeindruckt stehen die Schülerinnen und Schüler vor den riesigen Pergamentrollen und den silbernen Schmuckstücken. „Ein ganzes Jahr dauert es, bis eine Thorarolle von Hand geschrieben ist und sie muss perfekt und ohne den kleinsten Fehler sein. Deswegen sind die Rollen auch so teuer, sie kosten 40.000 Euro.“
Zum Abschluss singt Kantor Benjamin Chait noch einige Verse aus der Thora und die Schülerinnen und Schüler dürfen ihm dabei über die Schulter sehen. Die Bilanz des Ausflugs zieht Michelle Schüller: „Mir hat die Synagogenbesichtigung sehr gut gefallen, weil ich es schön fand, wie der Kantor Herr Chait aus der Thora vorgesungen und uns vorgelesen hat. Der Kantor war sehr lustig. Ich möchte da auf jeden Fall noch mal hin.“ Celina Paolini ergänzt: „Es hat mir gut gefallen, weil es unterhaltsam und lehrreich war.“ Na da können auch die Klassenlehrer Frau Esther Backes und Herr Steffen Koch zufrieden sein!

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3. Skilehrfahrt in den Bregenzer Wald

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Zum dritten Mal fand vom 11. bis 16 Januar die Skilehrfahrt der 8. Klassen im österreichischen Riefensberg im Bregenzer Wald statt.
Kurz nach der Ankunft am Sonntagnachmittag wurden zunächst die Zimmer des Ferien­heims Lukas bezogen. Anschließend gab es ein leckeres Abendessen bis es schließlich zur Skiausleihe ging, damit dem Skispass am nächsten Morgen nichts mehr im Wege stand.
Voller Vorfreude fanden montags unter Anleitung der Skilehrer/innen Frau Jost und Herr Koch die ersten Fahrversuche der 15 Schüler/innen statt. Aufgrund der großen Motivation der Kinder konnten alle 15 Skianfänger bereits vor dem Mittagessen auf die erste „richti­ge“ Piste wechseln.

Nach jedem anstrengenden Skitag voller Spaß waren alle Abende mit Freizeitaktivitäten aus­gefüllt. Neben Tischtennis, diversen Spielen und regem Erfahrungsaustausch stellte die Nachtwanderung im Schneetreiben am Mittwoch ein echtes Abenteuer dar.
Das Wetter im Skigebiet Hochhäderich zeigte seine ganze Vielfalt – Sonnenschein, Nebel, Schnee und dann nochmals Kaiserwetter und perfekte Pistenbedingungen – besser hätten wir das Wetter nicht bestellen können. Auf der höchsten Stelle in 1600 m Höhe sorgte eine wunderschöne Fernsicht über die Alpen und den Bodensee bei den Schüler/innen für Be­geisterung.
Kurz vor der Abfahrt am Freitag Mittag waren sich alle einig darüber, dass wir eine klas­se Woche im Bregenzer Wald verbracht hatten, die leider viel zu schnell vorbeiging.

Besuch der Klassen 7a und 7c in Trier

 

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Am 17.12.14 besuchten die Klassen 7a und 7c mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Rosenkranz, Frau Backes und mit einer weiteren Aufsichtsperson, Herrn Weis, den Trierer Weihnachtsmarkt. Los ging es morgens um 9 Uhr vom Bahnhof Neunkirchen.

In Trier angekommen stand zuerst eine Stadtführung unter der fachkundigen Leitung von Frau Rosenkranz auf dem Programm. Die Schüler und Schülerinnen erhielten genaue historische Daten und Informationen über die Porta Nigra, welche sie anschließend selbst erkunden konnten. Die Aussicht von dort oben war, trotz des nicht optimalen Wetters, unschlagbar. Danach wurde noch der Trierer Dom besichtigt, aber nicht nur einfach besichtigt. Beide Klassen bekamen verschiedene Fragen und Aufgaben zum Dom gestellt und mussten diese in Gruppen in einer Art “Schnitzeljagd” lösen. Bei Unsicherheiten oder Problemen standen ihnen ihre Klassenlehrerinnen und Herr Weis zur Seite. So galt es die “Jesus Latschen“ und “Mäuschen” zu finden oder auch die Ölfässer mit den heiligen Ölen zu zählen. Zahlreiche weitere Aufgaben mussten erraten und gelöst werden. Danach hatten die Schüler beider Klassen genügend Zeit das weihnachtliche Trier zu erkunden. Gegen 16 Uhr traten wir wieder die Rückreise an und kamen gegen 18 Uhr wieder am Hauptbahnhof in Neunkirchen an.

Als Fazit kann man sagen, dass die Fahrt insgesamt sehr harmonisch und problemfrei verlaufen ist. Außerdem hat sie, sowohl Lehrer und Schülern gefallen.

Hier noch ein paar Bilder:

 

Das Einmaleins des Marmorierens

Ebru-Kurs als Instrument für Integration an der ERS Stadtmitte in Neunkirchen

Von Anja Kernig, 25.11.2014

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Im Rahmen ihres Projektes „Trialog der Kulturen“ läuft in diesem Schuljahr an der ERS Stadtmitte erstmals ein Ebru-Kurs. Jeweils samstags von 11.30 bis 16 Uhr vermittelt die türkische Künstlerin Gülhan Efkar Schülern das Einmaleins des Marmorierens. Für Februar ist eine Ausstellung der entstandenen Bilder geplant.

. „Jetzt ziehst du von oben runter so schräg“, weist Marie die neben ihr stehende Lendita an. Vor den beiden Siebtklässlerinnen steht eine rechteckige Schale, in der Farbkleckse schwimmen. Mit dicken Nadeln und kammähnlichen Werkzeugen ziehen sie Muster in der an einen Ölteppich erinnernden Flüssigkeit. Zufrieden mit ihrem Werk, legt Lendita schließlich ein weißes A4-Blatt vorsichtig auf die bunte Wasseroberfläche und zieht es dann langsam heraus. Siehe da: Das blau-grün-lila Muster ist aus der Schale aufs Papier „gewandert“.

Dutzende kunstvoll marmorierte Blätter liegen bereits auf den Tischen und schmücken die Wände. Es ist der sechste Projekttag. Nach viel Theorie und noch mehr Praxis sind die sieben jungen Teilnehmerinnen fast schon Ebru-Profis. Was Gülhan Efkar zu verdanken ist. Die türkische Künstlerin vermittelt ihnen die Jahrhunderte alte Technik des Marmorierens. Ebru, auf Deutsch „Wolke“, erlebte im 15. Jahrhundert seine Blüte und kam 200 Jahre später nach Westeuropa, wo es weiter entwickelt wurde. „Ebru-Techniken dienten anfangs nur als Hilfsmittel bei der Kalligraphie“, erzählt die Kursleiterin, die seit ihrer frühen Kindheit Ebru praktiziert und ihre Erfahrung unter anderem an der Volkshochschule weiter gibt. „Man entdeckte, dass sich damit Papier marmorieren lässt, was zum Einbinden von Büchern sogar einen praktischen Nutzen hatte.“ Sind die Farbstrukturen doch fälschungssicherer als ein 100-Euro-Schein auf Hightech-Papier.

Der Ebru-Kurs hier an der Schule gehört zum „Trialog der Kulturen“ der Herbert Quandt-Stiftung, an dem alle Klassen der ERS Stadtmitte mitwirken. Ziel des Trialogs ist es, zum Verständnis und zu Toleranz innerhalb der drei großen monotheistischen Religionen Islam, Judentum und Christentum beizutragen. Wie Ebru dahinein passt? „Bildende Kunst stellt aus meiner Sicht ein geniales Instrument für Integration dar“, betont Gülhan Efkar. Speziell beim Marmorieren wird die Geduld der Kinder geschult, „sie lernen, tolerant zu sein“ und spüren, wie man sich bei der kreativen künstlerischen Arbeit entspannen kann.

Esra hat die Technik längst verinnerlicht. Souverän setzt das zierliche Mädchen mit Kopftuch ihre Farbtupfer auf die Spezialmischung aus aufgelöstem Gummi, Ochsengalle und Wasser. Träge breiten sich die Kleckse aus, die Esra mit chirurgischer Präzision teilt, so dass plötzlich Tulpen und Blätter entstehen.

Eine Auswahl aller Bilder wird im Februar in der Bank1Saar gezeigt, informiert Lehrerin Esther Backes. Der beliebte Kurs soll fortgesetzt werden.

entnommen aus: http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/neunkirchen/neunkirchen/neunkirchen/Neunkirchen-Ausstellungen-und-Publikumsschauen-Kuenstlerinnen-und-Kuenstler-Papier-Schuljahre-Schueler-Tuerkei;art446926,5525829

Kennenlerntagen der fünften Klasse 5b im Robinsondorf in Furpach

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Die Klassen 5a und 5b der Gemeinschaftsschule Neunkirchen Stadtmitte verbrachten Ende September und Anfang Oktober mit ihren Lehrern Sebastian Ecker, Steffen Koch und Christiane Groß sowie dem Pastoralreferenten Phillip Spang drei Tage im Robinsondorf um sich dort gegenseitig kennenzulernen sowie das Fundament einer funktionierenden Klassengemeinschaft zu legen.
Die gemeinsame Zeit stand unter dem Motto „Sich begegnen, Verbundenheit schaffen und Glücksunterricht“. Weg vom Alltag war ein ganz anderes Kennenlernen als in der Schule möglich. An der Tagesordnung standen Spiel und Spaß, zwanglose Gespräche, gemeinsames Erleben drinnen und draußen und Anstöße zur Entwicklung einer guten Klassengemeinschaft.
Nachdem die Gruppe am ersten Tag nach einer Wanderung durch den Neunkircher Wald mit ihren Betreuern im Robinsondorf ankam, wurden zuerst die Hütten bezogen. Danach standen die ersten Kooperationsspiele auf dem Programm. Das Highlight des Mittags war die Spinnennetzübung, bei der Fähigkeiten wie Probleme lösen, Kommunizieren und Kooperieren von den Kids abverlangt wurden. Sah es anfangs nach einer fast nicht zu überwindenden Herausforderung aus, meisterte die Klasse diese Aufgabe letztendlich mit Bravour. Nach dem Abendessen hatten die Kinder viel Spaß bei einem Kinoabend.
Tag zwei startete nach einer langen Nacht – mit wenig Schlaf für Schüler und Lehrer – mit neuen erlebnispädagogischen Übungen, bei denen wiederum der Zusammenhalt der Kinder gestärkt und gegenseitige Rücksichtnahme angestrebt wurde. Der weitere Verlauf war gefüllt mit Bogenschießen sowie einem Fußball- und Tischtennisturnier. Dieser Tag endete mit einer aufregenden Nachtwanderung, an die sich ein Lagerfeuer anschloss. Für alle Beteiligten folgte eine wiederholt kurze Nacht.
Volle Konzentration erbrachte die Klasse am letzten Morgen beim Turmbau. Hier mussten alle zusammen an einem Strang ziehen, um ihr gemeinsames Ziel zu erreichen. Aber auch diese Aufgabe erledigten die Schülerinnen und Schüler hervorragend. Mithilfe pädagogischer Impulse erarbeiteten die Kinder beim Turmbau zusätzlich Klassenregeln, die künftig für ihre Gemeinschaft gelten sollen. Diese wurden anschließend visualisiert und hängen zwischenzeitlich für alle sichtbar in den Klassenräumen.
Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen und dem Rückblick auf die Kennenlerntage wurden die Kids zu ihren Eltern entlassen.

Herzlichen Dank an Herrn Spang für die Organisation und an das Team des Robinsondorfes für die gute Verpflegung. Weiterhin ein großes Dankeschön an die Praktikanten, die uns während der drei Tage tatkräftig unterstützten.

Busschulung der Klassen 5a/5b am 30.09.2014

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Die Klassen 5a und 5b der GemS Neunkirchen Stadtmitte waren am 30.09.2014 mit ihren Klassenlehren Sebastian Ecker und Steffen Koch zur Busschulung bei der NVG eingeladen.

Die beiden Klassen wurden an diesem Morgen vom Schulbus an der Schule abgeholt. Bei der NVG angekommen, wurden wir von Sören Meng und zwei Vertreterinnen des Landesinstitutes für präventives Handeln begrüßt.

Im weiteren Verlauf erklärte der Fahrdienstleiter theoretisch anhand einer Powerpointpräsentation, wie sicheres Busfahren funktioniert. Danach freuten sich die Schüler/innen über Brezeln und Getränke.

Nun stand die Praxis auf dem Programm. An einer Bushaltestelle wurden sicheres Ein- und Aussteigen, sowie Busfahren geübt. Die Klassen waren mit Begeisterung dabei, als ein Dummy vom Busfahrer durch den Bus geschleudert wurde. Dabei erlernten die Kinder wie wichtig es ist, sich im Bus richtig festzuhalten.
Insgesamt erhoffen wir uns durch diese Maßnahme mehr Sicherheit für unsere Schüler/innen und Ordnung und diszipliniertes Verhalten in den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ein Dank an die NVG und an das Landesinstitut für präventives Handeln.