Skifreizeit der 8. Klassen in Riefensberg (Österreich)

Erstmals fuhren Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 (H-Klasse und M-Klasse) in den Bregenzer Wald um dort die Kunst des Skifahrens zu erlernen.
Vom Sonntag, 06.Januar 2013 bis Freitag, 11.01.2013 fand die Fahrt unter Leitung von Frau Kerstin Burgard statt.
Die Gruppe wohnte in einem Ferienheim in 1.200 Meter Höhe. Außer der Unterkunft und einem Hotel gab es dort nur Schnee, Lifte, Berge und wunderschöne Aussicht. Die Sportlehrer Marianne Jost, Steffen Koch und Kerstin Burgard brachten den Schülern das Skifahren bei. Täglich wurden 5 Stunden Skikurs gegeben. Mit viel Freude lernten ALLE Lift fahren und nach einigen Anlaufschwierigkeiten schafften es alle auch auf den Brettern zu stehen.
Die komplette Gruppe war sehr motiviert und alle hatten riesigen Spaß. Erschöpft aber trotzdem sehr traurig, dass die 6 Tage so schnell vorbeigingen, machte sich die Truppe am Freitag auf die Heimreise. Nach wenigen Minuten im Bus kehrte Ruhe ein, denn viele Schüler waren total geschafft.

Hier gibt’s einige Bilder

Akrobatik in der Schule

Der Sportpraktikant Christopher Montag absolviert gerade sein semesterbegleitendes Praktikum an der Gemeinschaftsschule Neunkirchen Stadtmitte.

In seiner Freizeit macht er Cheerleading und Akrobatik in seinem Verein in St. Wendel (Purple Diamonds).

Am Donnerstag, 20.12.2012 fand ein Projektmorgen statt! Herr Montag hatte 2 Vereinskolleginnen und einem Vereinskollegen dabei. Mit der Klasse 5c, der Klasse 7b und starken Schülern aus der Klasse 10 wurden viele akrobatische Übungen gemacht – zum Teil auch in schwindelnder Höhe.

Die Schüler hatten große Freude in diesen Sport hineinzuschnuppern und staunten über die Vorführungen der „Purple Diamonds“.

Hier sind die Bilder dazu:

Besinnliche Weihnachtsfeier 2012

- Zehntklässler organisieren in Eigenregie eine tolle Weihnachtsfeier-

 

Der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien stand ganz im Zeichen der

Weihnachtsfeier, die in diesem Jahr zum ersten Mal in Eigenregie von den Zehntklässlern organisiert wurde.

Schon Wochen vorher hatten sich die diesjährigen Entlassschüler aus der Klassenstufe 10 mit der Organisation und dem Programmablauf der Weihnachtsfeier beschäftigt und ein buntes und abwechslungsreiches Programm mit Liedern, Gedichten und Tanzdarbietungen zusammengestellt.

Zu den Vorbereitungen gehörte dabei u.a. auch das Backen von Plätzchen in der Schulküche, denn jeder Schüler bekam im Rahmen der Weihnachtsfeier eine kleine Tüte mit selbstgebackenen Plätzchen geschenkt.

Schulleiter Dieter Schön wies in seiner kleinen Ansprache auf die Tatsache hin, dass die Gemeinschaftsschule Neunkirchen – Stadtmitte seit Jahren eine Schule im „Trialog der Kulturen“ ist.

Dazu gehöre es auch, dass das christliche Weihnachtsfest auch für die muslimischen Schüler und Schüler anderer Religionsgemeinschaften an der Gemeinschaftsschule Neunkirchen erlebbar werde.

Und so leisteten auch Schüler aus allen Klassenstufen und aller Glaubensgemeinschaften einen Beitrag zu einer unterhaltsamen, aber auch besinnlichen Weihnachtsfeier, um anschließend in die wohlverdienten Weihnachtsferien zu gehen…

Einen kleinen Eindruck von der Weihnachtsfeier zeigen unsere Bilder….

Klassik in der Gemeinschaftsschule Neunkirchen – Stadtmitte

Saarländisches Staatstheater zeigte Mozarts „Entführung aus dem Serail” in unserer Turnhalle

 Ein besonderes „Highlight“ konnten wir kurz vor den Weihnachtsferien genießen: das Saarländische Staatstheater aus Saarbrücken war trotz Schneechaos auf den Straßen zu uns gekommen, um uns eine „schülergerechte“ Fassung von Mozarts berühmtester Oper „Die Entführung aus dem Serail“ aufzuführen.

Schauspieler Karl Heinz Körbel, der zum festen Stamm des Saarbrücker Staatstheaters gehört, führte uns als Erzähler durch das nicht ganz leichte Thema um die Entführung der schönen Konstanze, die auf einem Sklavenmarkt von türkischen Sultan Bassa Selim gekauft wird, sowie um das anschließende Verwirrspiel um ihre glückliche Befreiung.

4 Musiker des Orchesters am Staatstheater Saarbrücken erzeugten mit Querflöte, Geige, Bratsche und Cello eine derartige Klangfülle, dass man glaubte, ein ganzes Orchester sei in der Schulturnhalle am Musizieren. Unterstützt wurden die Musiker dabei von mehreren Schülern an speziellen Schlaginstrumenten und von der gesamten Schülerschaft beim tatkräftigen melodischen Mitklatschen.

Die Schüler jedenfalls waren von der rund einstündigen Aufführung des Saarbrücker Staatstheaters begeistert. Weitere Klassikaufführungen sollen nach diesem tollen Auftakt folgen…

Hier gibt’s noch ein paar Bilder von der Aufführung

Für Igel, Blaumeise, Käfer und Co.

(Artikel aus der Saarbrücker Zeitung vom 07.11.2012)

Die Zoo-AG von Pro KidS hat im Neunkircher Zoo einen Lebensturm errichtet.

„Leben auf einem Quadratmeter“ nahmen die Schülerinnen und Schüler der Zoo-AG des Vereins Pro KidS Neunkirchen e.V. sehr wörtlich, denn ihr „Lebensturm“, den die elf jungen Leute in etwa 20 Arbeitsstunden errichteten, hat eine Grundfläche von einem Quadratmeter.

„Die Lebensräume einiger heimischer Kleintiere sind in unseren „aufgeräumten“ Parks und Gärten verloren gegangen“, wissen die Schüler der neunten Klasse der Gemeinschaftsschule-Erweiterte Realschule (ERS) Neunkirchen-Stadtmitte in der Dependance Freiherr vom Stein-Schule in Wiebelskirchen nur zu gut. Sie waren mit ihren Lehrern Luise Jakob und Jörg Nehren, Bildungsbegleiterin Jutta Krass und Handwerker Peter Schramm zur Vorstellung ihrer Arbeit in den Neunkircher Zoo gekommen. Ebenfalls konnte Zoopädagoge Christian Andres, in Vertretung  Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch, Landrätin Cornelia Hoffmann-Bethscheider, Pro KidS-Vorsitzender Gernot Müller und die ehrenamtlichen Erwachsenen, die mit den 14- bis 16-jährigen Schülerinnen und Schülern wöchentlich die Zoo-AG gestalten – Gerhard Müller, der vor einiger Zeit die Leitung von Heinz Walter übernommen hatte, Jörg Ludemann, Heinz Schwarz und Hans-Jürgen Temple – begrüßen, die das Projekt und den Einsatz der Jugendlichen allesamt sehr lobten.
Die Zoo-AG von Pro KidS besteht bereits seit 2004 und wöchentlich treffen sich Schülerinnen und Schüler der ERS Neunkirchen und Wellesweiler (Alex Deutsch-Schule) in deren Rahmen einmal wöchentlich im Zoo, führen Reinigungsarbeiten durch, streichen Bänke, striegeln Ponys, dürfen auch bei Tierfütterungen dabei sein, haben unter anderem bereits ein Bienenhotel und das Entenhäuschen auf dem Teich gebaut – und nun eben den Lebensturm, der eine Höhe von etwa fünf Metern hat und in den verschieden gestalteten Etagen Lebensraum für einheimische Vögel wie Blaumeise und Rotschwanz, Wildbienen, Ohrenkneifer, Käfer, Wespen, Hornissen und vielen mehr bieten soll. Er ist gleich neben dem „Bienenhotel“, gegenüber dem Ponygehege, zu finden und, obwohl er etwas vom Weg entfernt platziert ist, nicht zu übersehen. Stolz nahmen die jungen Leute die Lobesworte der Erwachsenen entgegen. Einen Bewohner hat ein Tierpfleger bereits in dem Lebensturm entdeckt – ein Igel hat sich schon eingenistet.

Stricken für eine schönere Schule

(Bericht der SZ vom 20.09.2012)

Herr Schön kann’s auch schon

Ein kunterbuntes, flauschig-weiches Chaos hatte sich gestern über einen Klassensaal in der Gemeinschaftsschule Neunkirchen Innenstadt ausgebreitet: Wollknäuel in Rot, Gelb, Blau, Grün und allen sonst erdenklichen Farben bedeckten Tische, Bänke und Fußboden, dazwischen hockten Schüler und blickten konzentriert auf ihre werkelnden Hände. Aus Strickliesel-Figuren wuchsen dicke Wollbänder und puschelige Bommel, manch einer probierte sich auch an richtigen Stricknadeln. Um die Kreativität nicht zu bremsen, durfte geplaudert und gelacht werden.

Die Schüler des Projektes “Kreative Praxis” hatten sichtlich Spaß bei ihrem dritten Arbeitstreffen. Und das nicht zuletzt Dank vieler, vieler SZ-Leser, die nach einem Aufruf von Lehrerin Kerstin Burgard freigiebig Handarbeitsutensilien gespendet hatten. “Es ist großartig. Zehn Kartons sind mittlerweile voll und es kommen immer noch Sachen rein. Wir haben Wolle, Garne, Strick- und Häkelnadeln und sogar fast fertige Arbeitsstücke bekommen”, freut sich Burgard. Und die fleißigen Hände arbeiten nicht nur für sich selbst, sondern für die Schule: sie wollen das Gebäude verschönern.
Die Idee kommt von der Wollkünstlerin Strickbombe, die den Kindern die Theorie des Strickens vermittelt hat und nun mit Rat und Tat zur Seite steht: “Es geht darum, Hüllen für Gegenstände herzustellen und damit etwa einen langweiligen Fahrradständer oder ein Geländer bunt zu machen.” Die Schüler schlagen sich super, findet die Strickbombe. “Es ist erst das dritte Treffen und alle können schon an etwas arbeiten.”
Auch Kerstin Burgard und ihre Kollegen begleiten das Strickprojekt in Freistunden. Manche Schüler haben von Eltern oder Großeltern eine Einführung in die Handarbeit erhalten, andere machen gerade ihre ersten Schritte. “Stricken ist für mich etwas ganz Neues. Ich wollte es einfach mal ausprobieren und es macht sehr viel Spaß”, meint Yunus Gleich, einer der gar nicht mal so wenigen Jungs in der Runde. Unterstützung hat er in Steven Hepp, der sich vor allem auf das verschönerte Gebäude freut.
Auf der Warteliste für ein neues “Outfit” steht unter anderem das Treppengeländer. Joana Zündorf kümmert sich bereits um diesen Auftrag. “Ich mache mit der Strickliesel eine Schnur, die um das Geländer gewickelt wird.” Melissa Yetim hat ihren ersten Bommel fertig gestellt: “Den hänge ich draußen an einen Ast.”
Das Handarbeitsprojekt wird über das ganze Schuljahr fortgeführt, Ideen gibt es genug. So soll der Gitterzaun um den Schulhof zu einer Art Webrahmen werden und bald von vielen bunten Motiven geschmückt sein. Wenn alles fertig ist, verspricht Burgard, werden interessierte Spender eingeladen, sich das Ergebnis anzusehen.

“Die Geschichte von Lena” – Theater Überzwerg an unserer Schule

Am 28. August hatten die fünften Klassen unserer Schule eine Schauspieltruppe vom Theater Überzwerg zu Besuch bei uns in der Schule.

„Die Geschichte von Lena“ stand heute auf dem Spielplan und Spielort war in einem ganz normalen Klassenzimmer in unserer Schule. Und das hatte auch einen guten Grund.

In dem Stück geht es um das leider schon alltäglich vorkommende Problem „MOBBING in der Schule“.

Lena, die Hauptperson, war lange Zeit eine beliebte Schülerin in ihrer Klasse. Plötzlich ist sie aber nach den Sommerferien Anfeindungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler ausgesetzt und sie weiß zuerst gar nicht warum. Sie wird von den Klassenkameraden gehänselt, ausgegrenzt und regelrecht ausgeschlossen. Der Grund dafür ist, dass das Gerücht umgeht Lena stinke! Ihre eigentlich beste Freundin hat für dieses Gerücht gesorgt, weil sie sich an Lena rächen wollte, denn sie wollten eigentlich zusammen in den Sommerferien verreisen und das ging dann leider nicht.

Lena weiß nicht was um sie herum los ist, sie versteht die ganze Welt nicht mehr. Sie kann überhaupt nicht verstehen, warum sie plötzlich zur Außenseiterin wird und dumme und verletzende Sprüche über sie losgelassen werden und das sogar von ihrer besten Freundin. Am Ende wird es so dramatisch, dass Lena keinen Ausweg mehr weiß und von Zuhause wegläuft.

Das Ende der Geschichte bleibt offen und regt zum Nachdenken an.

Die Fünftklässler waren ganz konzentriert und interessiert bei der Sache und im anschließenden Gespräch mit den Schauspielern und Klassenlehrern haben sie gezeigt, dass sie sehr gut verstanden haben, was in dem Stück zum Ausdruck gebracht werden sollte.

Diese Denkanstöße wollen wir nun in unseren Klassen vertiefen und die gemeinsamen Vereinbarungen treffen, um dem Thema Mobbing nicht unvorbereitet irgendwann gegenüber zu stehen. Jeder von uns fühlt sich einmal missverstanden, ausgegrenzt und „unbeliebt“.

Wir wollen dem Thema offensiv begegnen und unseren Schülern schon im Vorfeld Ansätze bieten, die dann im Notfall helfen können.

Besonderen Dank möchten wir dem Verein Prokids e.V. sagen, denn die haben uns zu der Veranstaltung eingeladen und alle Kosten übernommen!

Aller Anfang muss nicht schwer sein

Seit dem 16. August 2012 begrüßen wir an der „neuen“ Gemeinschaftsschule Stadtmitte jeden Morgen 69 neue Schülerinnen und Schüler in drei Klassen der Klassenstufe fünf.
Da kommt mir als Klassenlehrerin in den Sinn wie es mir selbst im Alter von 10 Jahren wohl so ergangen ist. Ich kann mich an meinen ersten Schultag an der weiterführenden Schule noch ganz genau erinnern. Ich wurde mittags um 14 Uhr eingeschult. Alle Neuen wurden mit ihren Eltern in der Aula begrüßt und danach namentlich in 7 (!) verschiedene fünfte Klassen unterteilt. Alle Klassen hatten ca. 30 Schülerinnen und Schüler. Dort begrüßte mich dann mein neuer Klassenlehrer, der uns als erste eigene Klasse bekam. Er war gerade frisch mit seiner Ausbildung fertig geworden und nun kamen wir. An diesem Donnerstagnachmittag sagte er uns dann, dass wir bereits einen Tag später in ein Kennenlernwochenende starten werden. Die Freude war nach meinem Empfinden bei den meisten groß. Ich freute mich wie verrückt. ….
ABER einigen Schülern fällt der Übergang in eine weiterführende Schule schwer, sie haben Bedenken und es bereitet ihnen Unwohlsein wenn sie an diese Zeit denken. Es beginnt ein neuer Lebensabschnitt und sie bewegen sich ab dem Tag in einem ganz neuen Umfeld und vor allem sind sie plötzlich wieder die Kleinsten!
Neuer Schulweg, neues Schulgebäude, neue Lehrerinnen und Lehrer, neue Fächer und viele neue Mitschüler. Viele neue Eindrücke strömen auf diese jungen Menschen ein!
Wir an der Gemeinschaftsschule Neunkirchen versuchen den Einstieg und Umstieg so einfach wie möglich zu gestalten. Wir haben in den ersten Tagen viel Zeit mit den neuen Klassen verbracht, Kennenlernspiele gespielt, gebastelt, das Klassenzimmer gemeinsam gestaltet, uns langsam „beschnuppert“ und uns auch schon ein bisschen aneinander gewöhnt.